Schon lange ist es mir nicht mehr passiert, doch der Zustand, in dem man sich befindet, WENN’s passiert, ist eigentlich gelinde gesagt, ziemlich unangenehm. Eigentlich ist es der schlimmste Zustand, den man sich vorstellen kann, außer einem Schmerzzustand, denn weh tut es nicht.
Es passiert meistens, wenn man völlig übermüdet ist und noch einige andere Konstellationen dafür günstig sind. Das letzte Mal ist schon länger her. Und der Zustand hielt damals gott sei Dank nur vielleicht 2 Min an, zumindest kam es mir nicht länger vor. Wie lange es wirklich war, weiß ich nicht. Aber das wissen die meisten nicht, die es trifft. Eine Astral Katalepsie wird auch in ganz schlimmen Fällen, wenn dieser Zustand länger anhält, mit dem Scheintod verglichen. Früher hatten die Menschen große Angst vor dem Scheintod und man erfand verschiedene Alarmmechanismen, die man am Sarg oder auf dem Grab befestigte, sodaß der Tote im Falle einer Katalepsie, sich bemerkbar machen konnte und man ihn wieder ausbuddeln konnte. Ein richtiger Scheintod ist weit schlimmer, als die normale Astral Katalepsie, die im Grunde schon häufig vorkommt. Die meisten Menschen aber wissen nichts damit anzufangen, haben auch Angst davor und denken, sie sind vielleicht krank.
Für mich und für viele andere ist diese Form von Katalepsie nur ein weiterer Beweis dafür, daß es so etwas wie eine Seele sehr wohl gibt. Eine Energie, die mit bloßem Auge nicht zu sehen ist, die aber ganz sicher in unserem Körper wohnt. Und diesen Körper kann die Seele auch verlassen, dazu muß man nicht gleich sterben sondern es passiert auch bei einer Astralreise, die oft mit einer Astral Katalepsie beginnt oder endet.
Der Zustand einer Astral Katalepsie beginnt meist so:
Man legt sich zum Schlafen hin, meistens passiert es dann, wenn man sich nicht zu seiner üblichen Schlafenszeit hinlegt, sondern vielleicht am hellichten Nachmittag. Das ist immer der günstigste Zeitpunkt, für mich zumindest. Man nickt ein und fängt an zu schlafen, ohne Träume. Plötzlich hat man das Gefühl, man wird durch ein richtig lautes Geräusch aus dem Schlaf gerissen. Dieses Geräusch ist IMMER so laut, daß man sicher ist, es müßte bei der ganzen Nachbarschaft und noch weiter definitiv zu hören gewesen sein. Bei mir ist es manchmal ein lauter Knall, als würde direkt neben meinem Kopf eine Pistole abgefeuert, das letzte Mal war es der unglaubliche Lärm eines Motorrades obwohl gar kein Motorrad da war und das vorletzte Mal war es eine Trompete. Ich hörte tatsächlich direkt neben meinem Kopf eine Trompete, die so laut dröhnte, daß ich dachte, ein ganzes Orchester steht bei mir im Wohnzimmer. Bei mir gibt es aber weder im Haus noch in der Nachbarschaft jemanden, der Trompete spielt. Es ist ja auch so, daß dieses laute Geräusch sonst niemand hört, nur man selbst, man könnte aber schwören, daß es real, also wirklich von jemand anderen veruracht wurde.

Sobald dieses Geräusch eintritt, beginnt der Zustand der Außerkörperlichen Erfahrung. Die Parapsychologie geht davon aus, daß dieser laute Knall oder andere laute Geräusche im Kopf, verursacht werden von der Epiphyse oder Zirbeldrüse. Diese Drüse hat ihren Sitz im Zwischenhirn und wird vom Kronenchakra gesteuert. Das Kronenchakra gilt als die Verbindungstür zwischen unserer materiellen Welt zur geistigen Welt. Über das Kronenchakra nehmen wir hellsichtige Wahrnehmungen auf und können mit der jenseitigen Welt kommunizieren. Das Kronenchakra verbindet unseren materiellen Körper durch die Zirbeldrüse mit der geistigen Welt. Das laute Geräusch im Kopf wird hervorgerufen durch das Abtrennen der Verbindung des Kronenchakras mit der Zirbeldrüse. Warum die Geräusche bei dem einem der Knall wie mit einer Pistole ist und bei anderen wiederum andere überlaute Geräusche wie Musik, Motorrad oder sonst was, ist bis jetzt noch nicht ganz geklärt. Sicher ist aber, daß die Abtrennung des Kronenchakras dieses Geräusch verursacht.
Das was wir Seele nennen, macht sich nun sozusagen selbständig und tritt aus dem Körper aus. Kurz danach fällt der physische Körper in die Katalepsie, in den todesähnlichen Zustand.
Man sieht sich ganz plötzlich selbst auf dem Sofa liegen, und schaut irgendwie entweder von oben oder von der anderen Ecke des Zimmers auf seinen auf dem Sofa oder wo auch immer liegenden Körper. Man sieht sich selbst schlafen. Was eigentlich toll klingt, ist in Wirklichkeit aber ein derart schrecklicher Zustand, daß die meisten Menschen erstmal Panik bekommen. Ich am Anfang auch, aber da ich dieses Phänomen nun schon seit Jahrzehnten immer mal wieder erlebe und viel darüber studiert habe, macht es mir keine Angst mehr. Es macht mich vielmehr neugierig und ich würde mir wünschen, es eines Tages soweit zu bringen, mich in diesem Zustand zurecht zu finden und ihn genießen zu können, so wie William Buhlman, der dieses Phänomen bereits in den 70ern begann, zu studieren und es soweit brachte, daß er seine außerkörperlichen Erfahrungen selbst steuern konnte.
Man sieht sich also nun da liegen und ist erstmal völlig verwirrt. Panik macht sich breit. Diese Panik wird vor allen Dingen verursacht von dem Gefühl, körperlos zu sein. Ein Gefühl, an das wir uns auch nach unserem tatsächlichen irdischen Tod erstmal wieder gewöhnen müssen. Eine außerkörperliche Erfahrung ist im Prinzip auch nichts anderes, als das, was bei unserem Tod passiert. Die Seele verläßt den Körper. Der Unterschied bei einer Astral Erfahrung ist nur, wir sterben nicht dabei, sondern die Seele kann in Bruchteilen einer Sekunde wieder in den Körper eintreten, und zwar tut sie das sobald wir in Panik geraten und uns selbst da liegen sehen. Es ist ja auch so, daß bei Neugeborenen die Seele noch ab und zu aus dem „Carne“, dem Fleisch tritt, also dem Körper und dann wieder hineingeht. Man macht also schon als Säugling diese Erfahrung, nur merkt man es da nicht selbst. Parawissenschaftler haben aber sehr wohl schon die typischen starren Züge bei Säuglingen festgestellt, wenn diese Seelen den Körper vorübergehend nochmal verlassen.
Aber zurück zu uns:
Wir sehen uns also da liegen. Meistens ist es so, daß diejenigen, denen so etwas passiert, vor Schreck und Angst nur den einen Blitzgedanken haben, wo bin ich, was ist mit mir passiert und warum bin ich körperlos und ich will wieder zurück in meinen Körper. Sobald man diese Gedanken realisiert hat, geht die Seele wieder in den Körper und zwar so schnell, daß es zur Astral Katalepsie kommt, nämlich diesen Lähmungserscheinungen.
Der Körper ist noch gelähmt, da die Seelenenergie sich außerhalb des Körpers befand. Die Betroffenen sagen alle einstimmig aus, daß es ihnen in diesem Zustand nicht möglich ist, auch nur den kleinen Zeh zu bewegen, geschweige denn die Arme oder Beine. Ich kann das gleiche von mir behaupten. Man liegt völlig panisch da und möchte schreien oder irgendeinen Teil seines Körpers bewegen, doch es geht nicht. Ein Gefühl, als wäre man in einem toten Körper gefangen. Wirklich kein erfreulicher Zustand. Doch sicherlich der gleiche Zustand, den man bei seinem wirklichen Tod erstmal verspürt.
Zum Glück dauert dieser furchtbare Zustand gerade mal so lange an, daß man nicht gänzlich vor Panik tatsächlich stirbt. Nach 2-4 Min. kann man zumindest unter größter Anstrengung irgendeinen Finger bewegen und so nach und nach kommt wieder Leben in die Knochen. Man bekommt ein unendliches Gefühl der Dankbarkeit, daß der Kelch noch einmal an einem vorüber gegangen ist, zumindest bei mir ist es immer so, daß ich SEHR dankbar bin.
Was noch interessant ist, im außerkörperlichen Zustand ist es einem nicht möglich, Dinge zu greifen, Gegenstände oder Türen usw. Man kann sich anstrengen wie man will, es geht einfach nicht. Man greift immer ins Leere. Das kann einem verrückt machen. Allerdings gibt es aber auch für die Seele außerhalb unseres physischen Körpers keine Schranken, keine Türen, keine Decken im Haus. Die Seele im außerkörperlichen Zustand muß gar keine Türen öffnen können um in den ersten Stock zu gelangen. Sie geht einfach durch, da sie keine materielle Energie ist, ist das auch kein Problem.
Nur sich da erstmal zurecht zu finden, ist das Problem. Doch die ganze Sache hat auch etwas tröstliches und für viele Menschen ist es nur eine weitere Bestätigung. Wir sterben nicht wirklich. Nur der physische Körper stirbt, aber das, was wir sind, lebt weiter, als Energie, als Seele, oder wie auch immer man es bezeichnen will. Auch wenn der Übergang bei unserem Tod wohl relativ unangenehm ist, mit der Zeit findet man sich zurecht in der anderen Welt der Energien. Und man hat mit der Zeit auch sicher Spaß dran. Und üben kann man ja schon mal mit Außerkörperlichen Erfahrungen.